luckycloud Adventskalender

Security-Tipp #6

Liebe Leserinnen und Leser,

hatten Sie heute etwas Schönes in Ihren Nikolaus-Söckchen oder Schuhen? Als kleine Nikolaus-Überraschung wollen wir Ihnen diesen wichtigen Sicherheitstipp mitgeben:

Sicherheitstipp #6
Potenzielle Gefahren im Internet erkennen

Online-Einkäufen, Online-Banking sowie die Kommunikation und Informationsbeschaffung über das Netz sind bereits fester Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden.

Wir sind leider in weiten Teilen von der Internetnutzung abhängig geworden und die ständige Verfügbarkeit und Integration tief in unsere Gewohnheiten hat uns auch etwas leichtsinnig gemacht. Wir klicken manchmal schnell auf „Bestätigen“ oder „Ok“, ohne zu lesen, was wir da eigentlich bestätigen wollen. Vor allem wird wild geklickt, ohne sich über die möglichen Konsequenzen bewusst zu sein, was dieser eine Klick jetzt konkret bewirken könnte.

Wenn Sie einer auf der Straße fragt:

„Sie wurden ausgewählt. Erhalten Sie heute noch ein kostenloses Goody-Bag zugeschickt und 100,00€ sofort überwiesen. Alles was ich dafür brauche, ist Ihre Adresse und Kreditkarte.“

Zücken Sie dann Ihre Kreditkarte?
Die Meisten von uns werden misstrauisch und gehen einfach weiter.

Wieso dann nicht auch im Internet? Im Internet fällt es uns meist leichter Daten von sich preiszugeben, als auf der Straße – zumal wir auf der Straße diese Person sehen und sogar evtl. über die Mimik und Körperhaltung leichter einschätzen können. Leider nutzen diese Leichtsinnigkeit im Internet viele cyberkriminelle und Organisationen aus. Besonders in der ersten Hälfte dieses Jahres, während viele Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt haben, stiegen beispielsweise die Ransomware-Angriffe um das Zehnfache an, auch Phishing-Angriffe haben ein großes Comeback gefeiert. 

Zurückzuführen ist das teilweise auf unsere Leichtsinnigkeit und Offenheit für das Ausprobieren von neuen Tools und Arbeitsweisen. Anfangs war die Home-Office-Situation für viele Nutzer eine neue, ungewohnte Situation. Es wurden nahezu täglich neue IT-Tools ausprobiert und es kamen neue Regeln hinzu.

Folgende E-Mails waren da keine Seltenheit:

„Lieber Max,

wie bereits angekündigt, haben wir einen neuen Leitfaden für das Arbeiten im Home-Office erstellt. Bitte lade dir den Leitfaden unter folgendem Link herunter:

Bitte herunterladen: Link

Mit freundlichen Grüßen,
Maria Meyer
Geschäftsführung“

Schnell wurde dann auf den Link geklickt und schon wurde man Opfer einer Phishing-Attacke.

Im Home-Office fehlt der direkte Kontakt zu seinen Kollegen und man kann nicht mal so schnell einen Kollegen fragen, ob er diese E-Mail auch erhalten hat.

Besonders im Home-Office müssen Sie aufmerksamer und achtsamer sein, worauf Sie klicken und wo Sie lieber etwas vorsichtiger sein sollten.

Hierfür haben wir Ihnen drei einfache Tipps zusammengestellt, um potenzielle Gefahren zu erkennen:

1.    Installieren Sie sich eine Antiviren-Software, die auch Ihre E-Mail-Clients und Ihren Browser vor potenziellen Gefahren schützt. Viele Programme haben nur einen Standard-Funktionsumfang, der nur im Datei-Explorer nach Schadsoftware sucht.

2.    Seien Sie aufmerksam beim Öffnen von E-Mails:
- Kennen Sie den Absender?
- Ist ein Buchstabendreher in der E-Mail-Adresse enthalten?
- Ist eine Signatur enthalten und kommt sie Ihnen bekannt vor?

3.    Halten Sie die Meldekette aufrecht. Kontaktieren Sie einen Kollegen oder Vorgesetzten, wenn Ihnen eine E-Mail komisch vorkommt.

Grundsätzlich empfehlen wir allen Unternehmen Ihre Mitarbeiter ausreichend zu sensibilisieren und zu trainieren, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu erkennen. Wenn Ihnen das notwendige Knowhow und Zeit fehlt, dann können Sie spezielle Dienstleister beauftragen, die darauf spezialisiert sind, das Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter zu stärken. Letztlich ist ein gesundes Maß an Misstrauen im Internet nie verkehrt.

Natürlich gibt es noch viele weitere Gefahren im Home-Office, die wir hier noch nicht genannt haben. Auf diese werden wir in unseren nächsten Tipps eingehen.

Wir hoffen, Ihnen hat der heutige Tipp gefallen. Gerne können Sie uns Feedback dalassen. Vielleicht haben Sie ein Thema, dass Sie interessiert, dann können Sie den ebenfalls in Ihrer E-Mail hinzufügen.

Schauen Sie, wer sich heute über unsere Nikolaus-Überraschung freuen durfte:

LinkedIn, Facebook und Instagram.

Wir wünschen noch einen schönen Nikolaus-Tag und einen sicheren 2.Advent!


Mit freundlichen Grüßen
luckycloud | Christmas Team

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